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Der Tag ist alles, was wir haben
Jede Übung ist eingebettet in einen Tag, der sich aus der Nacht erhoben hat und in eine zukünftige Nacht hinabsinken wird. Wenn wir morgens aufwachen, werden wir neu geboren, weil wir die Unbewusstheit des Schlafes hinter uns lassen, und hinter der Unbewusstheit des Schlafes die langsam verblassenden Welten der Vergangenheit. Dort können wir nicht mehr…
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Auf Gras
Auf Gras,zu Stroh gealtertunter seinem sommerlangenBlick nach Süden,saß ich unter einer alten Weidbucheund wartete auf Worte.Ich sah immer nur ferne Bergeim Süden, wo das große Gebirgesich am Ende dochund zu meinem Frühbildglückhinab wendet zum Meer.Sah immer nur Wolken,die mich anblickten,zu ihrer Reise einludenund heiter aufgaben.
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Hervorlockung
Eine kurze Geschichte, erfahren von einem anderen, – welche mit einem Gedicht abschließt, das entstanden ist, um jemandem zu erzählen, dass das Papier weiß geblieben war, – kann ein Gedicht hervorlocken. Wir werden beseelt, wenn wir um einen anderen wissen, den es da draußen auf der Erde gibt, und der etwas von uns erfahren kann.…
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Wo eine Stelle wartet
Wo eine Stelle wartet, an der jemand weit in die Ferne blicken kann, wartet auch ein Weg zu dieser Stelle. Auf diesem Weg entsteht aus meinen Gedanken und aus den Ereignissen der Natur eine Beziehung. Dieses Ganze ist der Grund, auf dem ich meine Gedanken später in die Ferne schreibe.
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Wer nicht denken kann, finde…
Wer nicht denken will, der urteilt lieber (so C. G. Jung). Wer aber Orte kennt, die er liebt, den lieben diese Orte mit Ideen zurück. Wer nicht denken kann, der finde Orte!
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Warum überhaupt Erlebenswünsche? Teil 2: Die Erlebenskeime
Warum soll ich nach Erlebenswünschen suchen, wenn ich in der Achtsamkeit bereits erfüllt bin? Der Erlebenskeim Zum anderen: Damit die Ausrichtungsgestaltung uns nicht in das Leiden des Getrenntseins führt und damit das Wünschen uns nicht unglücklich macht, besteht die Kunst der erfüllten Ausrichtung darin, dass wir uns etwas wünschen, was bereits da ist und was…
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Warum überhaupt Erlebenswünsche? Teil 1: Achtsamkeit und das Wünschen
Warum soll ich nach Erlebenswünschen suchen, wenn ich in der Achtsamkeit bereits erfüllt bin? Heimkommen in der Achtsamkeit Achtsam zu werden bedeutet, innerlich innezuhalten: den Körper mit der eigenen Aufmerksamkeit bewusst und ohne etwas zu verändern erschließen. Den Atem wahrnehmen. Die eigenen Gefühle bemerken und strömen lassen. Die eigenen Gedanken wahrnehmen und vorbeiziehen lassen. Achtsam…
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Ein Heilzentrum für Menschen auf dem Weg zum Sinn – ein fortzuschreibender Entwurf
Fallen und Steigen Wir fallen immerzu. Doch was nicht in einen Abgrund gefallen ist, lässt sich aufheben. Wenn wir die Kraft dazu besitzen. Wir fallen in die Bildschirme, die uns betäuben. Wir fallen zurück hinter unsere Klarheit, mit der wir erkennen, was uns wirklich stärkt. Wir fallen zurück hinter unsere Fragen, von deren Ruf umgeben…
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Der Sprung in die Achtsamkeit
Jetzt, hier und jetzt, in diesem Augenblick deines Lebens, kann durch einfache Gedankenschritte etwas geschehen, das die Weise, wie du im Leben stehst, tiefgreifend verändert. Was nimmst du gerade wahr? Am Anfang steht eine Frage. Was nimmst du gerade wahr? Siehst du die roten, pulsierenden Punkte in den Livetickern zur Corona-Krise, die ernsten Gesichter der…