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In meinem Anfang war das Wort
In meinem Anfang war das Wort.So war es.Im Anfang, als ich mich fortwagte von den Kinderstraßenund die Wege länger und die Horizonte ferner wurden,da war das Wort.Und das Wort glänzte über neuen Straßen und Tagen, die ich noch nicht kannteund trug Aufrufe voller Wagnisse und geöffnete Gärten, in denen Sternengesandte aus Geheimnisbüchern sprachen.Dann schrieb ichund…
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Die Brücke am Bach
Wo ich binwill ich seinund meine Hände legenauf das eiserne Geländerwill ich das Wasser betrachtendas mich lehrtwas sein bedeutetdas mir zeigtdass nichts bleibtan seiner Stelleund dass keiner warten kannder zu leben versteht
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Schließ deine Augen und schau
Schließ deine Augen und schau:Siehst du den schwarzen Windin dem du dämmerstbereit für eine erneuerte Erinnerung?Nimmst du dich leerund hältst du dich hinund hoffst, dass die wandernden Bilderdich aufweckenzu einem neuen Erlebnisgewinn?Bist du bereit für die sinnliche Zeit,für rastlosen Regen auf deiner Haut,für samtene Steine in deiner Hand,für lodernes Licht zwischen deinen Lidern,für verzweifelte Vogelrufe…
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Schauen am See (ein Organ)
Es ist jetzt Zeit, tief in die Natur hineinzuschauen, die mich umhüllt mit ihren formgebenden Taten, wirklich tief zu schauen in sie. Das Schauen immer bereiter, immer schauender werden zu lassen, und das Schauen anbieten als Hingabe an das Unscheinbare, das doch immer alles ist. Auch das Unscheinbare scheint sehnsuchtvoll meinem Schauen entgegen. Das Unscheinbare,…
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Cannobio am See, an einem Fluss und vor den Bergen
Sand und Steine. Am Strand in Cannobio. Dort, wo ein Fluss mündet. Er kommt aus einer tiefen Schlucht, später werden wir durch das Tal fahren, als dann aber die Nacht uns verbirgt, wie steil die Hänge sind, jenseits des Straßenrands. Doch wir legen uns an den See, als das Licht noch da ist, an die…
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Kapellen am Weg
Oberems, 01.07.2023 Seit ich hier in den Bergen bin, seit letzten Sonntag, entdecke ich die kleinen Kapellen für mich, und die Wallfahrtsorte, die Grotten im Fels. Die Kapellen, die still und fern im Wald stehen oder auf einem Felsen. Ich erlebe sie als Symbole meiner Existenz: das Schiff ist mein dargebotener, mein erdgleicher Körper. Die…
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Neue Wunder
Neue WunderBraucht der MenschIn der von WerkzeugenZu Raum geschnittenenZukunftsverbauten Zeit.Sie brechen ein mitBlumen und ZeichenUnd kommenZum SchimmerDeines geöffneten BrunnensAus dem duIn unserer SpäteErfrüht quellst.Und sie kommenMit LichtstimmenUnd entzäunten AugenSchön wie die EntdeckungDer Jade im Sand.Und wenn sie dich berührenVerharrst duBis deine TränenDich in Seide kleiden.Die alten WunderWiederumBleiben stehenHinter FotografienUnd ausgebliebenen TonaufnahmenDeiner großen Menschen.
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Die Arena
Das Bachbett weit oben, weit oben, eines unbenannten Wassers: Die Arena, in welcher der Fluss seiner Natur nachkommen kann: Unbändigkeit! Ich betrachte sie: die alte Freiheit meiner Erde.
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Der erhellte Strom
Wir sind Frühlinge.Umweht von Winden,Umtönt vom LiebesgesangDer AmselnBegierig nach LichtWie die FrühblüherIm kahlen Wald.Erfüllt vom Frühbild,Bald eine Wiese zu seinIn der Wärme,Auf der Kinder lachenUnd spielen.Wir sind geborenIns LichtUnd hell zu werden.Und auch, wenn wirNoch wie die FrühlingeVorübergehende sind,Schwer zu fassen,Reifen dochin jedem von unsErkenntnisse und Wahrheiten.Wir tragen sieIn den Tempel der ErdeUnd unter die…