• Strauch im Strom

    Bruder, ich erinnere mich an einen Traum letzte Nacht. Es war ein seltsamer Traum. Wie ein Blick in die Augen einer Frau, welcher die Scham für wenige Augenblicke überspringt. Wenige… Weiterlesen

  • Das Heilige

    Sieh, Erinnerer, wie die Spuren deiner Zukunft im Osten beginnen, wenn du dort die Sonne aufgehen lässt am Abend. Lass dich von Träumen unter den verblassenden Horizont führen, sie schmecken… Weiterlesen

  • Wer liebt

    Wer liebt, strömt durch den Stahl jahrtausendelang aufgetürmter Angst.Wer liebt, legt sein Fell um eine frostgebeugte Blume.Wer liebt, den staunen Rosen an.Wer liebt, dem schenken die Gestorbenen aus dem Licht… Weiterlesen

  • Der Frühling im Oktober

    Der Frühling erblickt sich manchmal im Spiegel des Oktobers. Wenn der Löwenzahn wieder wächst an der Mauer, der gelbe Hahnenfuß auf der Wiese Versammlung hält, und wenn die sterbenden Blätter… Weiterlesen

  • Die Entdeckung Gottes

    Wer nicht sein Leben ganz in die eigenen Hände nimmt ist verloren. Wer sich dabei nicht in Gottes Hände legt, ist es auch. Der Mystiker beginnt zu ahnen, dass Gott… Weiterlesen

  • Weisshorn

    Du bist das Unheim Und ich die Frühe Die durch die Angst Nach Hause geht. Weiterlesen

  • Staunen war niemals ungefährlich

    Menschen warten darauf, dass sie jemand überzeugt, ihnen eine vollkommene Erklärung liefert, anstatt sich selbst eine überzeugende Erklärung zu erarbeiten. Wenn sie aber zunächst wenigstens – wieder staunen könnten. Staunen…… Weiterlesen

  • Wenn die Nacht alles verschlingt

    Wenn die Nacht alles verschlingt und die Gegenstände um mich in den schwarzen Falten der Tiefe verschwinden, dann sitze ich manchmal auf meinem Bett und schreibe. Manchmal bleibt einem nichts… Weiterlesen

  • Dem Meer entkommen

    Das Meer,manchmal bereits dort,wo es den Sand bestürmt,zu tief.Zu dunkel.Wenig weiterso sehr Horizont, dass es keinen anderen Horizont duldet neben sich.Zu reißend, fordernd seine Wellen.Wellenmünder vor mir,ihr Schaum wie Zähne,die… Weiterlesen